Die Grafik ist zwar nicht mehr das Maß aller Dinge, dennoch sieht sie sehr hübsch aus. Die Reflexionen auf der nassen Straße und die Lichteffekte sind sehr gut. Am besten sehen aber immernoch die Wagen aus. Ein schicker, gut getunter Wagen ist ein richtiger Augenschmauß.
9
Steuerung:
Mit Tastatur lässt sich NfsU2 recht gut spielen, noch besser klappt es aber mit einem Gamepad, Lenkrad konnte ich leider nicht testen.
10
Sound:
Der Soundtrack ist aller erste Sahne. Hip Hop- und Rockfans werden alle gleichermaßen bedient. Ebenfalls sehr gut hören sich die Motorengeräusche an. Das coole: Je größer die Auspuffröhre, desto besser röhrt der Sound.
8
Gameplay:
Beim Gameplay muss man leider einige Abschnitte machen. Zwar macht der Mix aus illegalen Nachtrennen und Auto-Tuning immer noch genau so viel Spaß wie im Vorgänger, aber leider bieten die vielen Strecken kein bisschen Abwechslung und durch die frei befahrbare Stadt hat man immer lange Fahrtwege.
7
Multiplayer:
Der Multiplayer ist zwar anfangs ganz unterhaltsam, macht aber auf die Dauer nicht wirklich viel Spaß.
Fazit:
Insgesamt kann man sagen, dass NfsU2 an Umpfang deutlich zugenommen hat im Gegensatz zum Vorgänger. Die vielen Tuning-Möglichkeiten sind grandios und die verschiedenen Renn-Modi machen richtig Spaß. Noch dazu sieht das Spiel grafisch klasse aus. Der Multiplayer ist leider nicht so gut gelungen, dafür motiviert der Karriere-Modus. Davon abgesehen, dass NfsU2 nicht mehr ganz so viel Action bietet wie der 1. Teil und auch ziemlich in die Länge gezogen wird durch die frei befahrbare Stadt, die sehr leblos wirkt, ist es wirklich ein sehr gelungenes Rennspiel und wer nicht mehr länger auf Need for Speed: Most Wanted warten kann und diesen Titel hier noch nicht in seinem Regal stehen hat, sollte ihn sich unbedingt noch kaufen.